Das Spannungsfeld der Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung ist eine Sparte, die sich in den letzten Jahren und gerade heutzutage unterschiedlichen Herausforderungen ausgesetzt sieht. Zunehmende Wetterextreme, aber auch veraltete Gebäudestrukturen /-bausubstanzen (vor allem der Rohr- und Leitungssysteme – übrigens auch bei Neubaugebieten, die an ein veraltetes Rohrleitungssystem angeschlossen werden) machen Anbietern von Wohngebäudeversicherungen und Kunden in Form von zahlreichen sowie teuren Schäden zu schaffen.

Dazu kommt eine Solidargemeinschaft der Versicherten, die sich heutzutage räumlich anders verteilt als in der Vergangenheit: Ballungsräume und Großstädte wachsen weiter, während in der ländlichen Peripherie immer weniger Menschen sesshaft werden. Somit hat beispielsweise ein Hagelereignis im städtischen Umfeld mehr denn je größere Auswirkungen als „auf dem Land“.

Die Bedeutung einer Wohngebäudeversicherung kann indes nicht hoch genug eingeschätzt werden: Im Rahmen der privaten Absicherung stellt sie für den Immobilienbesitzer einen unverzichtbaren Baustein dar. Versicherungsschutz für beispielsweise Sturm- oder Feuerschäden versetzen den Hausbesitzer in die Lage, seine Immobilie nach einem Schaden wieder aufzubauen.

Doch nicht nur der einzelne Versicherungsnehmer sollte betrachtet werden; die Wohngebäudeversicherung hat eine hohe gesamtgesellschaftliche – und gesamtwirtschaftliche Bedeutung. Sie funktioniert nach dem Solidarprinzip „Einer für alle, alle für einen“. Das heißt eben auch, dass im Sinne einer langfristig tragfähigen Versichertengemeinschaft jeder Wohngebäude-Kunde mit der angespannten Situation im Wohngebäudebereich konfrontiert wird. Das gilt auch für diejenigen Versicherungsnehmer, die bisher keine oder nur geringfügige Schäden an ihrer Immobilie hatten.

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